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Bezug auf die Art der Anbaumethode, die wir hier auf
unseren Feldern praktizieren, können wir sagen,
dass sich die moderne Anbauart kaum von der, der antiken
unterscheidet. Während der ganzen Zeit, in der
Vergangenheit und auch in der Zeit von 1919 –
1939, waren die umliegenden Ländereien sehr viel
stärker bewohnt, welches auch ein Grund ist, dass
die Wälder, wie auch die Gärten, stets mit
der gleichen Sorgfalt gepflegt und behandelt wurden.
Wenn man einen Ausflug, entfernt von den asphaltierten
Straßen und Gehöften unternimmt, fragt man
sich oft, wie es nur möglich sein konnte, in diesen
unwegsamen und unbegehbaren Zonen gelebt zu haben.
In der Standortauswahl der Kultivierungen hat unser
landwirtschaftliches Unternehmen ganz bewusst die traditionellen
Standorte wieder in Betracht gezogen. Durch dieses Verfahren
wurden die Weinberge und die Olivenhaine genau dort
wieder angebaut, an denen die alten Anpflanzungen standen,
an denen schon damals der Wein und das Olivenöl
eine ausgezeichnete Qualität gewährleistete.
Aufgrund dieses Auswahlverfahrens wurde die Entscheidung
geprägt, an einem biologischen Anbauplan der CEE
teil zu nehmen. Alle unsere Produkte, auch im Bereich
der Parasitenbehandlung oder Düngung, werden sorgfältig
und ohne jeglichen Zusatz von chemischen oder synthetischen
Produkten, angebaut. Diese Entscheidung wurde übrigens
auch bei der Anbaumethode unserer Weinberge und Olivenhaine
getroffen. Diese hohe Anbaukunst führt leider auch
ab und an zu Problemen aber nur dann, wenn die klimatischen
Bedingungen einer Saison wirklich ungünstig sind.
Die Höhe der Anbaufläche garantiert tatsächlich
eine geringere Anfälligkeit gegen Krankheiten bei
den Weinbergen und Olivenhainen. Zum Beispiel ist die
Mosca Olearia (Ölfliege), die in anderen Zonen
erhebliche Probleme verursacht, bei uns praktisch so
gut wie gar nicht vertreten. In der Weinbaukunde sagt
man, dass die Qualität des Weines beim Anbau, bei
der Konstruktion des Weinberges beginnt und sich im
Weinkeller veredelt. Unser Territorium, sehr steinreich
und mit natürlichen Produkten gedüngt, enthält
somit also eine sehr „arme“ Erde und bringt
sicherlich keinen sehr reichen Ertrag mit sich. Jedoch
ist hier eine zeitlich gesichert Reife, die auch in
den weniger gesegneten Jahrgängen ausschließlich
gesunde Trauben mit sich bringt. Diese Vorteile lassen
einen wirklich großen Wein, von besonderer Qualität
und zudem frei von jeglichen Schadstoffen, reifen.
Die Kultivierung der Pflanzen wird mit einem großen
Respekt in Bezug auf Tradition und Natur vollzogen,
unser Weinkeller jedoch ist aufs Modernste ausgestattet.
Zum Beispiel besitzen wir eine pneumatische Presse oder
eine Computeranlage, die präzise die Temperatur
der Becken der Weinanlage kontrolliert. Die Affination
des Weines findet in Eichenfässern oder in Barrique,
genau nach der Typologie und der Qualität, statt.
Analogische Gedankengänge können beim Olivenöl
Extra Vergine in Betracht gezogen werden. Das Olivenöl
aus der Zone Palazzuolo ist für sein fruchtiges
und reiches Aroma berühmt. Auch in diesem Fall
wird der Tradition eine besonders große Aufmerksamkeit
beigemessen. Die Olivenernte wird von Hand durchgeführt
und die Kaltpressung findet innerhalb von 24 –
28 Stunden, direkt nach dem Ernten, statt.
Unser Unternehmen komplettiert sein Angebot mit Schnitt-
und Brennholz, da der größte Teil der Fläche
von Wäldern und mediterranem Schlagholz, wie Zereiche,
Eichen, Kastanien und maritimen Pinien bedeckt ist und
im Wechsel geschlagen werden.
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