» Italiano | » English
<< Home Page << Home Page
DAS UNTERNEHMEN
TYPISCHE PRODUKTE
FERIEN AUF DEM GUTSHOF
LE TORNAIE
VILLA STRONCOLI
DIE LOCANDA
KURSE
AKTIVITÄTEN
NEUHEITEN
VIDEO
PREISE & ANERKENNUNGEN
BUCHUNGEN
KONTACT
PRODUKT
 
» Unsere Weine und Grappa
» Technische karte
» Olivenöl Extra Vergine
» Peise & Aerkennungen
Olivenöl Extra Vergine
Stets auf der Suche zum Erhalt einer optimalen Qualität, hat sich unser Gutshof mit einer Presse vom Typ SINOLEA ausgestattet. Die Oliven stammen aus dem Olivenhain, der auf einer hohen Hügellandschaft unserer Güter von Stroncoli, Montemaggiore, Rapale und Palazzuolo Vecchio (450 – 600 m), liegt. Sämtliche Lokalitäten sind original etruskisch und Grenzen an die Provinzen Siena und Arezzo an. Die Kultivierung findet rigoros unter biologischen Gesichtspunkten statt, d.h., es werden keinerlei chemischen Düngemittel, Pestizide oder Herbizide irgendeiner Art eingesetzt. Diese Anbaumethode garantiert eine absolute Produktreinheit. Unser landwirtschaftliches Gut hält sich strikt an die biologischen Richtlinien des CEE, der seit seiner Gründung im Jahre 1992 durch strenge Kontrollen zur Einhaltung der Regeln beiträgt. Die von Hand gelesenen Oliven werden innerhalb von vier Stunden kalt gepresst und tragen somit zu einem Olivenöl von allerhöchster Qualität bei, welches den typischen Geschmack einer gesunden, toskanischen Tradition in sich trägt. Die Olivenernte findet Ende Oktober statt. Nur die gesündesten Oliven werden für das Öl verwendet, somit wird ein Produkt, reich an ungesättigten Fettsäuren und aromatischen Substanzen, gewährleistet. Die Herstellung des Öles mit der Presse SINOLEA findet in einer doppelten Extraktion statt. In der ersten Extraktionsphase werden tausende von kleinen Stahlklingen verwendet, die sich langsam, in dem „Olivenbrei“ vorwärts und rückwärts bewegen. Das Prinzip, auf welchem der Prozess basiert, erklärt sich damit, dass die Oliven durch die Stahlklingen mehr Wasser (Vegetationswasser) als üblich verlieren. Dieses Wasser tropft, aufgrund der Schwerkraft, durch die Klingen, wenn diese sich rückwärts durch den Olivenbrei bewegen. Mit dieser Methode wird das Olivenöl nicht zu sehr bewegt oder geklopft, kann sich also mit der Luft nicht vermischen und somit ist die Möglichkeit einer Oxidation nicht gegeben.

Das Öl, das man durch diese erste Phase erhält, ist analog mit jenem, dass man in antiken Zeiten durch den Schöpflöffel (Holzkelle), bei der Pressung und nach dem natürlichen Auftauchen aus der Olivenölpaste, erreicht hat. Dieses Öl hat einen sehr hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren (übersteigt 400) und einen sehr niedrigen Säureanteil (0,14 – 0.17). Das bedeutet, dass dieses Öl unter dem Gesichtspunkt der Ernährungslehre äußerst gesund und empfehlenswert ist. Außerdem erhält diese Art der Zubereitung über lange Zeit hinweg die besonderen Eigenschaften und den reichen Körper des Öls. Die hohe Anzahl der ungesättigten Fettsäuren macht das Öl begrenzt haltbar. Die zweite Pressung trennt die Flüssigkeit und geht somit also auch analog mit den vorangegangenen Prozessen. Unsere Herstellung unterscheidet sich dadurch, dass wir ein zufügen von Wasser vermeiden. Dieses Herstellungsverfahren ist viel sauberer und bringt keinen Vitaminverlust mit sich. Diese Art der Pressung ist definitiv ökologisch. Der Anteil der ungesättigten Fettsäuren rührt aus der zweiten Pressung durch unterschiedliche Intervalle 170 – 250, das bedeutet einen sehr hohen Wert, gegenüber dem eines normalen Herstellungsprozesses, mit ähnlichem Säurenanteil wie bei der ersten Pressung (0.14 – 0.20). Wichtig dabei ist auch, dass nicht nur die Verarbeitung der Oliven einen Einfluss auf den Anteil der ungesättigten Fettsäuren hat, sondern auch der Zeitraum zwischen der Ernte und der Pressung der Oliven eine wichtige Rolle spielt. In unserem Fall, wie bereits erwähnt, findet die Ernte der Oliven Ende Oktober statt. Die Pressung der Oliven wird innerhalb 4 Stunden nach dem Ernten vollzogen. Die Tatsache, eine Lagerung der Oliven zu vermeiden, hat einen wichtigen Einfluss auf die Qualität des Öles. In dem Moment, in dem die Olive gequetscht wird, beginnt sofort der Fäulnisprozess. Gerade deshalb ist eine sofortige Pressung absolut unabdingbar, um die höchste Qualität zu erhalten. Unter diesem Gesichtspunkt ist auch das Ernten von Hand sehr wichtig, damit die Oliven nicht zu sehr gequetscht und gedrückt und somit ruiniert werden. Aus diesem Grund muss man zwei Tabus aus der Tradition widerrufen:
Ein Einlagern der Oliven für 10 – 15 Tage erhöht die Quantität des Öls ®. Diese Aussage ist offensichtlich nicht richtig, denn, wenn die Oliven erst einmal vom Baum getrennt wurden, ist eine Erhöhung des Ölanteiles nicht mehr möglich. Eine prozentuelle Erhöhung des Öles findet statt, da die Oliven bereits ausgetrocknet sind, aber die Qualität erfährt eine absolute Minimierung, während sich letztendlich die totale Quantität des Öles auch keinesfalls verändert. Umso länger die Lagerung stattfindet, umso mehr riskiert man außerdem die Oxidation des Produktes, welches geradezu die Fermentation in Gang setzt und somit das Öl unwiederbringlich ruinieren würde.
Eine Verzögerung der Ernte bis Ende November – Dezember erhöht die Quantität des Öles ®. Auch in diesem Fall täuscht sich die Tradition. Es ist richtig, dass sich anteilmäßig der Ertrag der Pressung erhöht, da gewöhnlicher Weise im November ein strenger und sehr trockener Nordwind herrscht, der die Oliven zum Trocknen bringt. Jedoch haben wissenschaftliche Studien nachgewiesen, dass sich die „Ölbildung“ der Olive nach dem Ende des Oktobers – Anfang November, nicht mehr verändert. Somit ist die vermeintlich erhöhte Ölbildung ein Trugbild. Im Gegenteil, die Qualität verschlechtert sich mit zu stark fortschreitender Reifung der Oliven, da sie dadurch die ungesättigten Fettsäuren und weitere wertvolle Substanzen verlieren, die für die Gesundheit und für das volle Aroma des Olivenöls verantwortlich sind.